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21.02.2022

KfW-Förderung für Sanierung kann wieder beantragt werden

Bund bewilligt 9,5 Milliarden


Das im Januar gestoppte KfW-Programm zur energetischen Gebäudesanierung kann ab 22. Februar wieder starten. Laut RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) hat der Haushaltsausschuss in seiner Sitzung am 16. Februar weitere 9,5 Milliarden Euro für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) genehmigt.

Die zusätzlichen Mittel sind erforderlich, damit die staatliche KfW-Bank die bis zum Stopp der Förderprogramme für energieeffiziente Gebäude am 23. Januar eingegangenen Anträge bearbeiten und gegebenenfalls bewilligen kann. Die nun zur Verfügung gestellten Mittel sind so bemessen, dass auch die ausgesetzte Sanierungsförderung wieder aufgenommen werden kann.

Ab 22. Februar 2022 sind Anträge für Sanierung wieder möglich

Laut KfW können ab 22. Februar neue Anträge auf Sanierungsförderung nach den bisher gültigen Förderbedingungen gestellt werden. Grundlage für die Förderung sind die am 1. Februar 2022 in Kraft getretenen Richtlinien für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG) und Wohngebäude (WG) vom 7. Dezember 2021, beziehungsweise die am 21. Oktober 2021 in Kraft getretene Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) vom 16. September 2021 einschließlich der jeweils in der Anlage „Technische Mindestanforderungen“ zu diesen Richtlinien enthaltenen Vorgaben.

Beim Neubauförderprogramm nach der sogenannten Effizienzhausstufe 55 bleibt es dabei, dass nur noch Altanträge abgearbeitet werden. Für die strengere Effizienzhausstufe 40 arbeiten Wirtschafts- und Bauministerium bereits an einem neuen Förderprogramm, das zeitlich befristet und auf eine Milliarde Euro gedeckelt sein soll.

Für die Zukunft hat Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck angekündigt, die Gebäudeförderung insgesamt neu auszurichten und an die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele anzupassen. Spätestens am 1. Januar 2023 solle ein neues Programm „Klimafreundliches Bauen“ starten, heißt es aus dem BMWK.