Ob Energieeinsparung im Haushalt, Gebäude- und Anlagenmodernisierung, erneuerbare Energien oder energieeffizientes Bauen.
Wir beraten fachübergreifend, unabhängig und neutral in allen Energiefragen.
Unser Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Betriebe.
Wir unterstützen Sie gerne bei der Realisierung Ihres Projektes in den Bereichen Energie und Klimaschutz in der Ortenau.
In regelmäßigen Abständen bieten wir in der ganzen Ortenau und in unserer Geschäftsstelle kostenfreie und unabhängige Energieberatungstermine an.
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Achern, Rathaus Illenau
Jeden 3. Donnerstag im Monat
Termine nach vorheriger Vereinbarung:
Herr Gegg-Seidler, Rathaus Achern
Telefon: 07841 642-1310
michael.gegg@achern.de
Oberkirch,
Stadtwerke Oberkirch
Jeden 3. Dienstag im Monat
Termine nach vorheriger Vereinbarung:
Frau Vossler, Stadtwerke Oberkirch
Telefon: 07802 9178204
sabine.vossler@sw-oberkirch.de
Kehl, Rathaus
Jeden 4. Donnerstag im Monat
Termine nach vorheriger Vereinbarung:
Klimaschutzmanagement Rathaus 2 Kehl
Telefon: 07851 88 4322
klimaschutz@stadt-kehl.de
Offenburg,
Ortenauer Energieagentur
Jeden Mittwoch
Termine nach vorheriger Vereinbarung:
Ortenauer Energieagentur
Telefon: 0781 924619-0
info@ortenauer-energieagentur.de
Lahr, Rathaus
Jeden 2. Donnerstag im Monat
Termine nach vorheriger Vereinbarung:
Herr Pieper, Rathaus Lahr
Telefon: 07821 910-0619
mathias.pieper@lahr.de
Lahr, Rathaus
Jeden 2. Donnerstag im Monat
Termine nach vorheriger Vereinbarung:
Herr Pieper, Rathaus Lahr
Telefon: 07821 910-0619
mathias.pieper@lahr.de
Ettenheim, Rathaus
Termine nach vorheriger Vereinbarung:
Frau Böhmer, Rathaus Ettenheim
Telefon: 07822 432-340
pia.boehmer@ettenheim.de
In den meisten Haushalten wird zu viel geheizt. Das kostet Geld und Energie. Die Expertinnen und Experten von Zukunft Altbau raten, so bedarfsgerecht wie möglich zu heizen und überall dort, die Temperatur abzusenken, wo es zu keinen wesentlichen Komfortverlusten kommt. Als Faustregel gilt: Ein Grad weniger Raumtemperatur senkt den Heizenergieverbrauch bereits um sechs Prozent. Wer seine Heizung in den Wohnräumen beispielsweise von 23 Grad auf 20 Grad Temperatur senkt, spart bis zu 18 Prozent Heizkosten. 20 Grad entsprechen der Stufe drei auf dem Thermostat. Besonders in älteren Gebäuden wirkt sich das leichte Senken der Raumtemperatur deutlich auf den Energieverbrauch aus.
Das Thermostat: Dreh- und Angelpunkt fürs Sparen
Das Thermostatventil regelt die Wärmezufuhr in die Heizkörper oder Heizflächen und somit die Raumtemperatur. Was viele nicht wissen: Die Stufe am Thermostat ist für die gewünschte Raumtemperatur verantwortlich, nicht die Geschwindigkeit des Aufheizens. Das Thermostat auf fünf zu stellen, bedeutet also nicht, dass es schneller warm wird, sondern dass die Endtemperatur bei etwa 28 Grad liegt – sofern die Heizzentrale das hergibt. Das ist in den meisten Fällen deutlich zu warm für das Wohlbefinden.
Bei Abwesenheit und in der Nacht: Temperatur senken
Wer nicht zu Hause ist, kann durch das Absenken der Raumtemperatur viel Energie sparen. Bei mehreren Stunden Abwesenheit reicht meist Stufe eins bis zwei am Thermostat. Während einer längeren Abwesenheit in den Wintermonaten kann die Raumtemperatur je nach Gebäude auf zwölf bis 15 Grad abgesenkt werden.
Auch die automatische Nachtabsenkung, die man am Regelgerät der Heizungsanlage einstellt, spart Energie. „Wird die Temperatur etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen auf rund 16 Grad abgesenkt und eine Stunde vor dem Aufstehen wieder erhöht, bleiben Komfort und Energieeffizienz im Gleichgewicht“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Tipp: Am Wochenende die Zeitsteuerung an den abweichenden Tagesablauf anpassen.
Entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben verbraucht das spätere Wiederaufheizen eines Hauses nach einer Absenkphase nicht mehr Energie, als zuvor eingespart wurde. Ein durchgehend beheiztes Gebäude verbraucht mehr Energie, da über den gesamten Zeitraum Wärmeverluste anfallen.
Smarte Thermostate messen und regeln selbsttätig
Neben den klassischen Thermostaten gibt es auch programmierbare und smarte Modelle. Klassische Thermostate messen die Raumtemperatur und vergleichen sie mit der per Hand eingestellten Stufe am Thermostatkopf, also der gewünschten Temperatur. Bei Abweichung wird nachgeheizt und somit die Raumtemperatur angepasst. Programmierbare Thermostate regeln die Temperatur nach einem individuell einstellbaren Zeitplan direkt am Thermostat. Smarte Thermostate bedient man zusätzlich bequem über eine App, etwa von unterwegs. Über diese kann man neben den gewünschten Zeiten und Temperaturen auch automatische Funktionen einstellen, beispielsweise, dass die Heizkörper bei geöffneten Fenstern runtergeregelt werden.
Bedacht werden sollte, dass programmierbare und smarte Thermostate eine Batterie benötigen. Smarte Thermostate sind zudem teurer. Vor dem Kauf sollten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer außerdem prüfen, ob die smarten Thermostate mit der hauseigenen Heizung – speziell den Heizkörpern – kompatibel sind.
Stoßlüften statt gekippter Fenster
Regelmäßiges Lüften ist auch im Winter wichtig, um Feuchtigkeit abzuführen und das Risiko von Schimmelbildung zu senken. Am effizientesten geht das durch Stoß- oder Querlüften: Mehrmals täglich werden die Fenster für fünf bis zehn Minuten weit geöffnet – idealerweise gegenüberliegende Fenster gleichzeitig. So wird feuchte Raumluft schnell gegen trockene Außenluft ausgetauscht, ohne dass Wände und Möbel zu sehr auskühlen.
Besonders in Küche und Bad empfiehlt sich kurzes Stoßlüften nach dem Kochen, Duschen oder der Toilettennutzung. So wird die dabei freigesetzte Feuchtigkeit schnell nach draußen transportiert.
Dauerhaft gekippte Fenster dagegen sollten während der Heizperiode vermieden werden. Mit einem gekippten Fenster kann man zwar für frische Raumluft sorgen, jedoch verschwendet man dabei gleichzeitig viel teure Heizwärme.
Heizkörper freihalten und regelmäßig entlüften
Damit sich die Wärme optimal im Raum verteilt, sollten Möbel oder schwere Vorhänge die Heizkörper nicht verdecken. Sie behindern die Luftzirkulation und verschlechtern die Heizleistung.
Zu Beginn der Heizsaison lohnt es sich außerdem, genau hinzuhören. Gluckern die Heizkörper hörbar, befindet sich Luft im System. Dadurch werden sie nicht mehr gleichmäßig warm und arbeiten weniger effizient. Ein kurzes Entlüften stellt die volle Heizleistung wieder her und hilft, unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.
Heiztipps
Zukunft Altbau und die Ortenauer Energieagentur empfehlen folgende Richtwerte:
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