Für im Jahr 2010 eingebaute Heizungen in größeren Wohngebäuden ist eine Prüfung dieses Jahr Pflicht: Untersuchung im Laufe des 16. Betriebsjahres verbindlich

Fachkundiges Prüfen macht Heizungen effizienter und sorgt für längere Lebensdauer

Eine optimal eingestellte Heizungsanlage spart Kosten und senkt den CO2-Ausstoß. Daher sollten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ihre Heizung nach einer bestimmten Betriebsdauer von Fachleuten überprüfen lassen. Was viele nicht wissen: Für Wohngebäude ab sechs Wohneinheiten besteht sogar die Pflicht zum Heizungscheck. Das regelt Paragraf 60b des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Die Regelung gilt für Heizungsanlagen mit Wasser als Wärmeträger. Darunter fallen etwa Gas-, Öl- und Holzheizungen. Nach 16 Betriebsjahren müssen sie überprüft werden. Heizungsanlagen, die 2010 eingebaut wurden, fallen daher noch in diesem Jahr unter die Prüfpflicht. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Zeit bis Ende September 2027 haben Heizungen, die vor dem Stichtag 1. Oktober 2009 installiert wurden. Anlagen mit standardisierter Gebäudeautomation und solche, die einer vertraglichen Vereinbarung zur Energieeffizienzverbesserung unterliegen, sind von dieser Regel ausgenommen. Für Wärmepumpen in Gebäuden dieser Größe gilt eine separate Prüfpflicht.

Neue Norm für Balkonkraftwerke bringt Klarheit – Eindeutige Vorgaben für Anschluss, Leistung und Anmeldung

Seit dem 1. Dezember 2025 gilt für Steckersolargeräte die neue Produktnorm DIN VDE V 0126‑95. Unsicherheiten beim Betrieb von Balkonkraftwerken gehören damit der Vergangenheit an. Die neue Norm legt mit technischen Standards verbindlich fest, wie Stecker-Solargeräte Strom in das heimische Netz sicher einspeisen. Für Verbraucher:innen bedeutet das vor allem eines: mehr Klarheit und weniger Bedenken beim Strom vom Balkon.

So werden E-Autos jetzt gefördert

Um mehr Privatpersonen den Umstieg auf klimaneutrale Mobilität zu ermöglichen, hat die Bundesregierung ein neues Programm zur Förderung von E-Autos entwickelt.

Festlich, gemütlich, bewusst: Energie sparen an Weihnachten

Weihnachten ist die Zeit des Lichts, des Duftes von Plätzchen und des Zusammenseins. Gleichzeitig steigen in vielen Haushalten Strom- und Heizkosten – oft unbemerkt. Dabei lässt sich das Fest mit kleinen, alltagstauglichen Tricks noch gemütlicher gestalten, ohne dass jemand auf Stimmung oder Wärme verzichten muss.

Umwerfendes Interesse an der Wärmepumpe

„Hier war die Hölle los“ Michael Pfütze, Obermeister der SHK-Innung Kehl-Hanauerland-Lahr war begeistert von dem riesigen Ansturm auf die Oberrheinhalle am 29. November. „Das Interesse an der Wärmepumpe ist riesig und uns in der Innung ist die neutrale Beratung besonders wichtig.“ ergänzt Bernd Wölfle, Obermeister der SHK-Innung Achern Offenburg Wolfach.

„Ich habe einen Altbau mit Ölheizung – ist bei mir überhaupt eine Wärmepumpe möglich?“ „Bekomme ich den Geschwindigkeitsbonus auch für mein vermietetes Objekt?“ „Wie ist das mit der Abstandsregel?“ Rund 850 Besucherinnen und Besucher kamen mit allerlei sehr präzisen Fragen zum Tag der Wärmepumpe, den die Ortenauer Energieagentur gemeinsam mit den SHK-Innungen, der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Offenburg/Ortenau organisiert hat.

Stromsparen in der Adventszeit

Strom sparen lohnt sich nicht nur zur Weihnachtszeit. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Ortenauer Energieagentur zeigen, wie Verbraucher:innen mit einfachen Maßnahmen ihre Stromkosten senken können. Große Haushaltsgeräte und der Stand-by-Modus vieler Elektrogeräte bieten Einsparpotenzial. Auch bei der Beleuchtung helfen LED und Zeitschaltuhren, Strom zu sparen.

So passt die Heizung perfekt zum Bedarf – und senkt die Kosten

Die Heizung läuft, doch die Räume sind oft zu kalt? Dann lohnt sich ein Blick auf die Heizungsregelung, denn diese ist häufig nicht optimal eingestellt. Mit der richtigen Einstellung der Heizungsanlage lässt sich die Wärme genau dann erzeugen, wenn sie wirklich gebraucht wird. Das sorgt nicht nur für angenehme Temperaturen, sondern spart auch Heizkosten.