Wärmeverluste im Haus: Wo Energie unbemerkt verloren geht
(Quelle: VZ Ba-Wü) Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und Ortenauer Energieagentur empfehlen, energetische Schwachstellen vor einer Sanierung gezielt zu prüfen.
Die Heizsaison steht vor der Tür. Eigentümer:innen älterer Häuser stehen damit erneut vor der Frage, wie sich Energieverbrauch und Heizkosten dauerhaft senken lassen. Doch bevor eine neue Heizung eingebaut oder in Dämmung und neue Fenster investiert wird, lohnt sich ein genauer Blick auf das Gebäude: Wo geht tatsächlich Wärme verloren – und welche Sanierungsmaßnahme spart am meisten Geld und Energie?
Gebäudemodernisierungsgesetz und Fördermittel-Novelle bringen neue Regelungen und Fördersätze beim Heizungstausch und bei der Sanierung
Wegfall der 65%-Regel, neue Biotreppenschritte und gestaffelte Förderboni seit Ende Juli 2026 (Alle Angaben ohne Gewähr, es gilt der Gesetzestext)
Vor dem Urlaub: Energie sparen mit einfachen Mitteln
Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und Ortenauer Energieagentur geben Tipps für eine energieeffiziente Urlaubszeit
Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) von Bundestag und Bundesrat beschlossen
Dies beinhaltet die Streichung der 65%-Regel beim Heizungstausch und die Einführung einer Biotreppe
Änderung der Förderbedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ab 21.07.2026
Am 08.07.2026 hat die Bundesregierung die Eckpunkte einer Neufassung der Förderbedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht, die ab dem 21.07.2026 gültig ist.
Warm im Winter und kühl im Sommer – Wärmedämmung kann bei Hitze helfen
Viele denken bei Dämmung nur an den Winter. Doch gute Dämmung ist ein Ganzjahresgewinn: Sie schützt nicht nur vor Kälte, sondern kann auch einen Teil der Sommerhitze draußen halten. Wie das geht, und worauf Verbraucher:innen achten sollten, erklären die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Ortenauer Energieagentur.
Die Überhitzung von Wohnräumen vermeiden – Wie man sich im Sommer vor zu hohen Temperaturen schützt
Hitzetage haben in den vergangenen Jahren nachweislich zugenommen. Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln deshalb Hitzeschutzkonzepte für die Sommermonate. Auch Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, um sich vor übermäßiger Wärme in den eigenen vier Wänden zu schützen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Außenverschattung mit Jalousien und gezieltes Lüften in kühlen Stunden zählen zu den wirkungsvollsten Maßnahmen, um Hitze im Haus zu reduzieren. Außerdem sorgen Wärmepumpen mit Kühlfunktion, begrünte Dächer und eine gute Gebäudedämmung für ein angenehmeres Raumklima.
Wenn das Licht ausgeht: Neue Regelung erhöht Risiko von Stromsperren
Mehr Haushalte in Deutschland sind von Strom- und Gassperren bedroht. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beobachtet seit Monaten eine steigende Zahl an Beschwerden über angedrohte oder bereits vollzogene Energiesperren. Grund dafür ist eine neue Regelung im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Seit Dezember 2025 dürfen nicht mehr nur Grundversorger, sondern auch sogenannte Sondervertragsanbieter Stromanschlüsse sperren.
GModG im Bundeskabinett beschlossen
Das Gesetz soll noch vor der Sommerpause das parlamentarische Verfahren durchlaufen.
Photovoltaik: So geht es nach 20 Jahren weiter
Für viele Betreiber:innen von Photovoltaik-Anlagen endet aktuell eine Ära: Nach 20 Jahren läuft die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus. Doch das bedeutet keineswegs das Ende der Solarstromnutzung. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Ortenauer Energieagentur informieren über neue Regelungen und wirtschaftliche Optionen für sogenannte Ü20-Anlagen – und gibt Tipps, was Verbraucher:innen tun sollten.