Wärmeverluste im Haus: Wo Energie unbemerkt verloren geht

(Quelle: VZ Ba-Wü) Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und Ortenauer Energieagentur empfehlen, energetische Schwachstellen vor einer Sanierung gezielt zu prüfen.
Die Heizsaison steht vor der Tür. Eigentümer:innen älterer Häuser stehen damit erneut vor der Frage, wie sich Energieverbrauch und Heizkosten dauerhaft senken lassen. Doch bevor eine neue Heizung eingebaut oder in Dämmung und neue Fenster investiert wird, lohnt sich ein genauer Blick auf das Gebäude: Wo geht tatsächlich Wärme verloren – und welche Sanierungsmaßnahme spart am meisten Geld und Energie?

Warm im Winter und kühl im Sommer – Wärmedämmung kann bei Hitze helfen

Viele denken bei Dämmung nur an den Winter. Doch gute Dämmung ist ein Ganzjahresgewinn: Sie schützt nicht nur vor Kälte, sondern kann auch einen Teil der Sommerhitze draußen halten. Wie das geht, und worauf Verbraucher:innen achten sollten, erklären die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Ortenauer Energieagentur.

Die Überhitzung von Wohnräumen vermeiden – Wie man sich im Sommer vor zu hohen Temperaturen schützt

Hitzetage haben in den vergangenen Jahren nachweislich zugenommen. Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln deshalb Hitzeschutzkonzepte für die Sommermonate. Auch Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, um sich vor übermäßiger Wärme in den eigenen vier Wänden zu schützen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Außenverschattung mit Jalousien und gezieltes Lüften in kühlen Stunden zählen zu den wirkungsvollsten Maßnahmen, um Hitze im Haus zu reduzieren. Außerdem sorgen Wärmepumpen mit Kühlfunktion, begrünte Dächer und eine gute Gebäudedämmung für ein angenehmeres Raumklima.

Wenn das Licht ausgeht: Neue Regelung erhöht Risiko von Stromsperren

Mehr Haushalte in Deutschland sind von Strom- und Gassperren bedroht. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beobachtet seit Monaten eine steigende Zahl an Beschwerden über angedrohte oder bereits vollzogene Energiesperren. Grund dafür ist eine neue Regelung im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Seit Dezember 2025 dürfen nicht mehr nur Grundversorger, sondern auch sogenannte Sondervertragsanbieter Stromanschlüsse sperren.

Photovoltaik: So geht es nach 20 Jahren weiter

Für viele Betreiber:innen von Photovoltaik-Anlagen endet aktuell eine Ära: Nach 20 Jahren läuft die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus. Doch das bedeutet keineswegs das Ende der Solarstromnutzung. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Ortenauer Energieagentur informieren über neue Regelungen und wirtschaftliche Optionen für sogenannte Ü20-Anlagen – und gibt Tipps, was Verbraucher:innen tun sollten.