15. März 2026

Heizen mit Pellets als nachhaltige Alternative?

Der Einsatz eines Heizkessels mit fester Biomasse (u. a. Pellets, Stückholz, Hackschnitzel) ist interessant für Bestandsgebäude, in denen andere Lösungen nicht sinnvoll oder machbar sind. Das können denkmalgeschützte oder schwer sanierbare Gebäude sein.

Eine typische Pelletheizung besteht aus einem Pelletkessel, der die Wärme für die Heizung und zur Warmwasserbereitung erzeugt. Neben einem Pufferspeicher gibt es ein Fördersystem, das die Pellets aus dem Pelletlager automatisch zum Kessel transportiert. Allerdings hat dieses Heizsystem einen relativ hohen Platzbedarf und erfordert eine regelmäßige Wartung. Wenn sie als Ersatz für eine Ölheizung eingebaut wird, ist der Platz durch den Wegfall des Öltanks häufig vorhanden.
Die Investitionskosten für eine Pelletheizung liegen zwischen 30.000 und 45.000 Euro. Das beinhaltet neben allen wichtigen Komponenten auch das Pelletlager. Diesen hohen Investitionskosten stehen aktuell relativ niedrige Heizkosten gegenüber.
Generell muss bemerkt werden: Holz steht für die energetische Nutzung nicht unbegrenzt zur Verfügung. Daher hat ein nachhaltiger Umgang mit dem Rohstoff Holz oberste Priorität. Die GEG-Regelungen schreiben vor, dass nur Holz oder Holzprodukte verwendet werden dürfen, die als nachhaltig zertifiziert sind.

Weitere Fragen zum Heizungstausch beantworten die Energieexpert:innen der Verbraucherzentrale und der Ortenauer Energieagentur. Vereinbaren Sie gerne einen Termin!